Shirley Valentine
oder die heilige Johanna der Einbauküche
von Willy Russell
In dieser englischen Komödie wird die Geschichte einer Frau mittleren Alters in der midlife-crisis erzählt, die aus dem Hausfrauenkreislauf Mann - Kinder - Küche ausbricht. Der einzige Trost ist die Weinflasche, der einzige Ansprechpartner die Küchenwand.
Regie: Andreas Geier
Kostüme: Andrea Fisseler - Bühnenbild: Christian Baumgärtel
Premiere am 10.10.1998 im Badischen Staatstheater Karlsruhe im Blauen Salon
Premiere am 15.10.1999 in Aachen im Theater K im Foyer Rouge
Premiere am 04.02.2001, mÖrgens, theater Aachen
Aufführungsdauer ca. 70 Min - eine Pause möglich
techn. Vorauss.: Licht/Tonanlage; Bühne: 4x3m mind.
Video vorhanden
Pressestimmen
"Petra Welteroth zaubert alle Facetten dieses widersprüchlichen, still verzweifelten Lebens auf die kleine Bühne. ... Petra Welteroth ist zum Schreien komisch, wird übergangslos wütend und brüllt, daß es in den Ohren hallt, ist sarkastisch und von einer beißenden Ironie. Sie spielt ihren Sohn, die Tochter, Frauen und Männer nur in Andeutungen, aber derart lebendig mit, daß die Bühne plötzlich überfüllt scheint, man sieht sie direkt vor sich. ... Unter der Regie von Andreas Geier fesselt sie in einer gelungenen Mischung aus Nachdenklichkeit, Emanzipationsgeschichte und kabarettistischem Biß. Dieses Stück, reich an Alltagserfahrungen und entlarvenden Beobachtungen, vor allem aber diese Schauspielerin lohnt einen Besuch."
Badische Neueste Nachrichten, 12.10.1998
"...so konstruiert die wandelbare Darstellerin nicht nur eine berührende Shirley mit faszinierenden Facetten und Nuancen, sondern ein kleines Figuren Kaleidoskop, dem sie zudem viel eigenes verleiht. ... Neben dieser atemberaubenden Schauspielerin muss alles andere verblassen. Aber die Inszenierung von Andreas Geier in der funktionalen Einrichtung von Christian Baumgärtel umschifft die Kitsch-Klippen des Stücks mit sicherer Ironie: Schlagerschmalz und Busuki-Klänge präsentieren den Sehnsuchtsort Griechenland als deutliches Klischee. Und wenn's ganz arg wird greift Shirley zum Groschenheftchen und liest vor: Ist die Ferienromanze mit dem feurigen Griechen also nur Fiktion?"
Aachener Zeitung, 06.02.2001
